Pressekommentare | Comentaris de premsa
2010
Kirsten Riehl (SL: Zauselina Rieko): Klaus Ebner (Funlyn Oceanlane) wird heute Abend bei den Brennenden Buchstaben lesen. Lyrik und Reise-Impressionen aus Andorra, dazu eine beeindruckende Bildergalerie.
(Blogspot der Literaturgruppe Brennende Buchstaben, 16.01.2010)
2009
Ava Castells:
Klaus Ebner (Viena, 1964) entra en la categoria dels personatges rars, allò que en dirien un friqui, si el mot no tingués cap connotació negativa. No només és de poeta sinó que és poeta en català i té una peculiaritat: la llengua no li ve de família sinó de l'interès pels estudis romànics que va emprendre a Viana de jove. (...) Tota aquesta aventura amorosa, iniciada als 17 anys, culmina ara amb Vermells, un poemari en català i traducció alemanya que li acaba de publicar la petita editorial de la Cerdanya Setze Vents. (...) Per ara Ebner no es planteja instal·lar-se a Mallorca, posem per cas, com han fet alguns dels seus compatriotes lingüístics. La seva relació amb Catalunya continua ser virtual. (...) És així com aquest apassionat de la nostra llengua va encomanant el seu amor per la literatura catalana, encara que aquesta debilitat no li hagi arribat a través dels gens sinó del cor.
(AVUI, 27.08.2009)
Jana Oltersdorff (SL: Laetitia Koenkamp): Für den Autor Klaus Ebner ist Second Life kein Fremdwort. Als Funlyn Oceanlane wird er am 07. März 2009 in der virtuellen Welt aus seiner Erzählung »Hominide« lesen. (...) Gerade für den gesamten Bereich der Literatur sieht er einige Vorteile in der Nutzung virtueller Welten wie Second Life. Besonders schön findet er, dass an einer Lesung, die er inworld hält, auch Freunde und Bekannte teilnehmen können, die nicht in Wien oder überhaupt in Österreich wohnen. Denn auch seine Freundesliste ist sehr international und so kann er den Kontakt zu seinen Freunden in ganz Österreich, Deutschland oder Schweden und Norwegen pflegen. Ebners Lesungen müssen auch nicht zwangsläufig in deutsch sein. So empfindet er es ebenfalls als großen Vorteil, dass er zum Beispiel Lesungen vor einem katalanisch-sprachigen Publikum halten kann, denn er schreibt auch selbst katalanische Lyrik.
(Virtual World Info, 01.03.2009)
2008
News im Poetenladen:
Die Gewinner des diesjährigen Wordshop X – Wiener Werkstattpreis und des zeitgleich vergebenen fza Werkstattpreises stehen fest.
Der Wordshop X als Publikumspreis, bei dem die Besucher der Internetseite fza die teilnehmenden Texte bewerten, wird an den 1964 in Wien geborenen Schriftsteller und Übersetzer Klaus Ebner vergeben. Der Preis ist mit 1100 Euro dotiert.
(Poetenladen.de)
1988
Paul C. Jezek, Redaktion Club 1: Klaus Ebner hat heuer einen Roman vorgelegt. Keinen Liebesroman. Ein Lehrer, Nils, verständigt sich mit seiner Klasse psychoanalytisch. Nils öffnet sich seinen Schülern bis zur vollkommenen Nacktheit. Und Nils hat eine Freundin, Dela, auch Lehrerin. Ebner schreibt eine irreale, verzauberte Geschichte in Symbolen. Seine Zeilen sind wie japanische Malerei: Jedes Wort ist sorgfältig gewählt.
(Club 1 Magazin)
1986
Christof G. Pelz: Erster österreichischer Jugendpreis 1982. Intensive Beschäftigung mit französischer, deutscher und katalanischer Literatur. Fühlt sich nirgendwo beheimatet, könnte sich Straßburg als Wohnsitz vorstellen. Schreiben ist Zwang und Verpflichtung fürs Leben. Seine Zeit möchte Ebner dehnen.
Dass Literatur schwer verständlich sei, ist ein Vorurteil«, sagt er, »allerdings muss jeder Lesende erst seine Art von Literatur entdecken.« Er will Kunst in Worte fassen.
(Copyright Nov. 86)
1985
Kulturecke in Videothek: In der Videothek Filmkiste, im Einkaufszentrum der Südstadt, wurde dieser Tage eine ungewöhnliche Ausstellung eröffnet: Klaus Ebner, Peter Seifert und Gerhard Zens präsentierten »Optische Texte«, eine besondere künstlerische Ausdrucksweise, wo lyrische Elemente mit flächiger Symbolik kombiniert wird. So wird beispielsweise der Satz »fighting for peace?« unzählige Male Schreibmaschine zu Papier gebracht und dabei derart angeordnet, daß man, wenn man einen Schritt zurücktritt, den ganzen Text als Umriß eines Panzers erkennt. (...)
(Die Neue Mödlinger Zeitung, Dezember 1985)
1982
Helmut Strutzmann: Der junge Klaus Ebner aus Wien wurde für seine Erzählung Das Brandmal mit einem Hauptpreis ausgezeichnet.
Der Inhalt der Novelle: Ein Zivildiener muß einen alten, geistig schon etwas verwirrten Mann betreuen. Nach anfänglichem Mißtrauen freunden sich die beiden an. Und der alte Mann erzählt seine Lebensgeschichte. Wie er von den Nazis gequält und in ein Konzentrationslager gesteckt wurde, wie er bis zum Wahnsinn gepeinigt wurde.
Hans Weigel, selbst Naziverfolgter, war von diesem Stück Prosa tief beeindruckt: »Das ist ein neuer Ferdinand von Saar. Ein geborener Erzähler.«
(Jugendpreisbroschüre 1982)